Autor / Nachricht

Die Drei/Blick in die Vergangenheit [Teufler/allgm. Dungeon]

Phelor
Staff


Anmeldedatum: 04.02.2009
Beiträge: 514
Antworten mit Zitat
BeitragVerfasst am: 16.04.2010, 18:58     Titel: Die Drei/Blick in die Vergangenheit [Teufler/allgm. Dungeon]

Ein lautes Krachen erklang, als die ersten Statuen umgestürzt wurden. Die Oger und Ettins an der Oberfläche brüllten laut auf, als der Lärm aus der Höhle zu ihnen hinauf drang. Dort unten wütete etwas, beanspruchte den Ort in der Dunkelheit für sich. Schon seit Tagen drangen eigenartige Geräusche und Gerüche aus dem Eingang der Höhle herauf. Seit dem Tag, an dem drei äußerst eigenartige Gestalten dort Einzug gehalten hatten.

Der Letzte, der mit seinem Gefolge hier Zuflucht gefunden hatte war ein verrückter Vampyr gewesen, der versucht hatte von hier aus seine Macht zu vergrößern und die Stadt der Teufler einzunehmen – aber auch diese Geschichte war eben nur noch eine Geschichte und geriet in Vergessenheit. Kaum jemand dachte noch an diese Höhle, erinnerte sich daran, dass hier einst eine Stadt war, bewacht durch das Gängelabyrinth das in den Berg geschlagen und nun von Ogern und Ettins besiedelt war. Eine Tatsache, die nun den Dreien die Möglichkeit gab sich hier ohne größere Störungen auszubreiten, ihr Gefolge anzusiedeln und ihre Macht zu festigen, und mit jedem Tag wuchs diese.

Wo einst das frische Quellwasser aus dem Berg kleine Becken füllte, vermischte sich dieses nun mit Blut, Knochen begannen sich zu häufen. Zeichen der schaurigen Experimente die hier durchgeführt wurden. Anderorts waren die Flügelschläge vieler Mephiten zu vernehmen, die hier regelrecht gezüchtet wurden und rund um Elementar-Altare scharten sie sich. Verwirrende Illusionswesen nisteten sich in einem anderen Bereich ein. Mächtige Sphinxen und wendige Chimaeren schienen dort etwas zu bewachen. Dieser Ort war kaum wiederzuerkennen, wenn den jemand noch wusste, wie die alte Höhle einst ausgesehen hatte. Wenig war noch von der erhabenen Schönheit der Marmorbauten zu erkennen. die neuen Bewohner übernahmen dort die Herrschaft und knechteten Wesen, die zum dienen eingefangen oder gar geschaffen worden waren.

Auf der Oberfläche, war einer der Bewohner unterwegs, um einen ganz anderen Auftrag zu erfüllen. Ein grüner kleiner Goblin, völlig unscheinbar in seiner Erscheinung, jedoch weniger seine Begleiter, die zwei Knochendämonen, die mit ihm über die Lande zogen. Auf der Suche nach Wissen, nach Macht, und weiteren alten Büchern. Er suchte längst verlassene Orte auf, Behausungen, die längst verlassen worden waren, um seinem Herrn dienlich zu sein.
Eine Insel mit Gebäuden, die noch immer voller Magie waren, eine Insel aus Sand, mit verlassenen Sandsteingebäuden und noch andere Orte auf dem Meer suchte er auf, barg dort Verstecktes, Vergessenes. Zurück blieben nur Spuren von Magie, erkennbar vielleicht für die Meister der Magie, die eingesetzt wurde um die alten Schätze zu heben.
Dann zog er weiter auf das Festland zurück und setzte dort seine Suche fort...
_________________
Phelor! Wächter über die geheime Mitgliederliste der T.O.S.*

*so geheim, nur Phelor weiß was es ist
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Phelor
Staff


Anmeldedatum: 04.02.2009
Beiträge: 514
Antworten mit Zitat
BeitragVerfasst am: 20.04.2010, 08:49     Titel:

Kreyo streckte seine Beine auf dem Bett aus und lehnte sich in die weichen Polster zurück. Verdammt, tat es gut wieder einmal in einem ordentlichen Bett zu schlafen.. und Ruhe zu haben, ohne das nervige Schnarchen seines Bruders andauernd im Ohr.

Ihre Ankunft in Trinsic war wirklich mehr als erfreulich gewesen, nicht nur waren sie von einer Teuflerin eingeladen worden zu Speis und Trank, auch die Unterhaltung war würdig gewesen sie zu führen. Schätze... alles in Kreyos Gedanken drehte sich darum.
Kordan war sein Name gewesen und er würde sich darum bemühen Schiffe aufzutreiben... Schiffe und jemanden der vielleicht wusste, wo die Insel im Sand lag. Kreyo wurde schläfrig, doch noch immer zogen die Gedanken durch seinen Kopf.
Schiffe brauchten sie, zwei mindestens, besser drei... wer wusste schon wie viel sie zu bergen haben würden? Der Schatz der Blutswächter, vergessen im Sand... aber wers findet, darfs behalten.

In den nächsten 10 bis 14 Tagen würden die Brüder in Trinsic noch verbleiben, auf der Suche nach weiteren Teuflern, die sie begleiten würden und vielleicht auch jemanden, der die See verstand und sie führen würde können.

_________________
Phelor! Wächter über die geheime Mitgliederliste der T.O.S.*

*so geheim, nur Phelor weiß was es ist
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Bambinoalex



Anmeldedatum: 19.12.2008
Beiträge: 70
Antworten mit Zitat
BeitragVerfasst am: 20.04.2010, 22:00     Titel:

Zufällig erfuhr Kordan von denn zwei Abenteurern in der Taverne. Neugierig machte er sich auf den Weg. Einerseits die zwei zu begutachten, andererseits, war er doch selbst immer ein Abenteurer gewesen auf der Suche nach Herausforderungen.
Es dauerte nicht lange bis er an der Taverne ankam, wo er sie leicht ausmachen konnte, da nur ein Tisch besetzt war. So gesellte er sich kurz vorstellend zu der Gruppe Abenteurer, die ihn freundlich aufnahmen.
Es dauerte nicht lange, da erfuhr er von einer Insel auf derer ein grosser Schatz verborgen liegt , der von mächtigen Kreaturen bewacht sein sollte. Eine Insel aus Sand mit einer Stadt darauf. So bot er Kreya an sich um alles notwendige zu kümmern, der es dankend annahm.
Zurück im Gildenhaus traf er auf Meister Norous, der sich bereit erklärte die insel ausfindig zu machen.
Kurz überlegend nahm er ein Blatt Papier und eine Feder zur Hand und setzte ein Schreiben auf.

Abenteurer gesucht

Wollt ihr Ruhm und Reichtum ernten. Wollt ihr das Blut ungläubiger Kreaturen vergiessen. Seid ihr auf der suche nach Abenteuern.
So meldet euch bei Kordan Shtar´Gor.
Ebenfalls werden fähige Schiffseigner gesucht die der stärksten See trotzen.

Er lies Gromback zu sich kommen und sagte ihm. *Sag allen Jüngern sie sollen sich bereit halten und geh zweimal täglich durch Trinsic und verkünde dies Schreiben*
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Goldor Astler
Gast




Antworten mit Zitat
BeitragVerfasst am: 22.04.2010, 23:04     Titel: Re: Die Drei/Blick in die Vergangenheit [Teufler/allgm. Dung

Phelor hat Folgendes geschrieben:
............
Auf der Oberfläche, war einer der Bewohner unterwegs, um einen ganz anderen Auftrag zu erfüllen. Ein grüner kleiner Goblin, völlig unscheinbar in seiner Erscheinung, jedoch weniger seine Begleiter, die zwei Knochendämonen, die mit ihm über die Lande zogen. Auf der Suche nach Wissen, nach Macht, und weiteren alten Büchern. Er suchte längst verlassene Orte auf, Behausungen, die längst verlassen worden waren, um seinem Herrn dienlich zu sein.
Eine Insel mit Gebäuden, die noch immer voller Magie waren, eine Insel aus Sand, mit verlassenen Sandsteingebäuden und noch andere Orte auf dem Meer suchte er auf, barg dort Verstecktes, Vergessenes. Zurück blieben nur Spuren von Magie, erkennbar vielleicht für die Meister der Magie, die eingesetzt wurde um die alten Schätze zu heben.
Dann zog er weiter auf das Festland zurück und setzte dort seine Suche fort...


Nach dem Goldor der Stimme aus dem Wald gefolgt war und er den kleinen Goblin getroffen hatte war er etwas Gedankenversuchnek zur Werkstatt gegangen. Der Goblin hatte doch tatsächlich sein altes, zerfleddertes Auftragsbuch genommen. Nun kramte Goldor in seiner Rumpelkiste und findet das alte Buch das er einst gefunden hatte. Viel ist nicht mehr zu lesen, aber es war der Grund warum er den Weg des Handwerks ging. Schnell tauchte er das Buch in den Siegelwachs und legt es in seinen Beutel Ebenso die erste Ausgabe der Britainer Gazette und ging wieder in den Wald, auf der Suche nach dem Goblin...
"Geh in den Wald, ich werde dich finden..." so, oder ähnlich hatte der Goblin gesagt. Also hofft er das der Goblin noch da ist...
Phelor
Staff


Anmeldedatum: 04.02.2009
Beiträge: 514
Antworten mit Zitat
BeitragVerfasst am: 23.04.2010, 12:29     Titel:

Während der Goblin seiner Arbeit nachging, veränderte sich die unterirdische Höhle zusehends. Wenn dort jemals etwas freundliches gewesen war, so wurde es nun von der Magie, derer Drei unterschiedliche Richtungen sich nun ausbreiteten, völlig überdeckt. Immer wieder drangen gequälte Rufe und Schreie jener nach oben, die gefoltert wurden, die verstümmelt und missbraucht wurden zu den abscheulichsten Experimenten.

Betrat man die Gänge, so fühlte man, wie die Erde unter einem erzitterte, Wesen krochen aus Löchern heraus und erschütterten die nähere Umgebung mit ihren Bewegungen. Fledermäuse stoben durch die Gänge, stürzten sich regelrecht auf alles und jeden, der einen Fuß in die Höhle setzte.

Untote sammelten sich um einige Gefängniszellen, gierig beäugten sie die dort Gefangenen und hofften darauf, dass das große Fressen bald beginnen würde. Niemals würden sie satt werden, niemals genug frisches Fleisch bekommen können. Ganze Horden von diesen Wesen, verlorenen Seelen, die geknechtet worden waren, schwärmten nun durch einen Teil der Höhlen.

An einer anderen Stelle – verrückt konnte man hier werden, blieb man zulange. Farbenprächtig waren die Wände und überall bewegten sich magische Wände. Doch berührte man sie, so schnell wurden aus den bunten, magischen Wänden, gierige Wesen aus der Albtraumwelt, die alles verschlangen, was sie ergreifen konnten. Filigrane Flügel, die sie schnell trugen und sie so zart wirken ließen, doch wehe, wehe dem der sie unterschätze, schon stürzen sie sich auf den Unachtsamen und zerfleischen ihn noch in der Luft. Alles nur eine Illusion um die hungrigen Mäuler zu verbergen die im Schatten lauerten.

Den vier Elementen wurde an anderen Plätzen gehuldigt. Mephiten flatterten durch die Luft, schleppten Gesteinsbrocken hier hin und dort hin, arbeiteten für die Herrin, die ihnen hier ein Zuhause gegeben hatte und sie züchtete, als wären sie Tiere. Doch wehe einem Fremden der sich näherte, die Mephiten verteidigen ihre Herrin und ihr zuhause und dort, nahe dem Feueraltar, ein Loch in dem Gestein und ein gieriger Wurm der seinen Kopf herausstrecke um zu verschlingen, was immer da daher kam.

Drei wahrlich mächtige Wesen hatten sich hier nun eingenistet – und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis ihr Schlupfloch entdeckt werden würde.

... derweilen in Trinsic....

Die beiden Brüder genossen ihren Aufenthalt in Trinsic. Wein, Weib und Speisen genossen sie im Überfluss. Wahrlich, diese Tage waren voller Erfüllung für die Beiden. Und doch, sie fühlten das drängen jetzt schon wieder – Schätze.. Schätze wollten sie heben, bergen... und all die Gefahren die damit verbunden waren. Ja, das war das wirklich Leben!
Wenn alles gut ging, würde bald alles vorbereitet sein, ob wohl schon ein Teufler gefunden worden war, der noch wusste, wo die Sandinsel im Meer lag?
_________________
Phelor! Wächter über die geheime Mitgliederliste der T.O.S.*

*so geheim, nur Phelor weiß was es ist
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Divinion
Staff


Anmeldedatum: 22.02.2010
Beiträge: 124
Antworten mit Zitat
BeitragVerfasst am: 26.04.2010, 20:29     Titel:

Auf magischem Weg reist der Goblin durch das gesamte Land, stets ein altes, staubiges Buch in der Hand, flankiert von zwei gewaltigen, hinter ihm auftrohnenden Knochendämonen die jedem seiner Schritte - und scheinbar jedem seiner Befehle folgen.
An den verschiedensten Orten kommt er vorbei.. bereist Inseln, längst aufgegebene Städte, Wälder, Höhlen. Stets auf der Suche nach Schätzen, alten Schätzen - Büchern für die Bibliothek. Seine Bibliothek. Die Bibliothek in der Stadt wo seine bisherigen Fundstücke schon einen Platz eingenommen hatten. Nicht immer fand er die Bücher in leeren Städten oder Gewölben, oftmals traf er auf Personen der verschiedensten Völker.
Dunkelelfen.. habgierige Biester, Menschen - manche friegiebig andere fast so geizig wie Dunkelelfen.. ein Tischler hatte ihm Aufzeichnungen und ein Buch über sein Handwerk gegeben.. von einem Mann aus Britain hatte er ein Buch über Ratschläge für ein angenehmeres Wohnen erhalten und von einem Gaukler seltsame Lieder über seltsame Gruppen. Achja, und dann war da noch dieser junge verwirrte Mann mit den rötlichen Augen und den verfransten Haaren der ihm ein Buch über Kräuter (welches ihm interessant genug erschien es persönlich zu behalten) gab und danach mit ausgebreiteten Armen von einer Brücke ins Wasser gesprungen war.
Und oftmals waren diese nicht gewillt ihm ihre Bücher freiwillig zu überreichen. Viele wurden getäuscht, hintergangen, bedroht oder bestohlen. Manche gaben ihm die Bücher freiwillig und wo es ihm nützlich erschien und der alte Schatz wertvoll für seine Bibliothek, da war er bereit etwas zu tauschen was für ihn keinen Wert besaß - andere wiederum wurden getötet wenn sie sich seinem Willen widersetzten oder ihnen ihr Leben geschenkt weil sie keine oder nur Schundliteratur dabei hatten.
Und so reist er weiter, stets auf der Suche nach Büchern.. wer weiß schon wo er als nächstes auftaucht?
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Phelor
Staff


Anmeldedatum: 04.02.2009
Beiträge: 514
Antworten mit Zitat
BeitragVerfasst am: 03.05.2010, 11:15     Titel:

Kreyo zog durch Trinsic und scheinbar überall, wo er einen Baum oder einen hölzernen Zaun fand, brachte er mit Nägeln ein Pergament an. Schon ging er weiter, von der Taverne Richtung Krämer, dann weiter zu der Schmiedstraße, vorbei am Markplatz hin zum Palast und von dort aus in Richtung Hafen. Immer weniger Pergamente wurden es, die er in der Hand hielt und jedem, der mehr als ein Pergament sah würde auffallen, dass die Schrift darauf immer unleserlicher geworden war und die Zeilen grauenvoll schief. Kaedo hatte während er die Pergamente angefertigt hatte dem Blutwein zugesprochen und darauf hin war der Zustand der später gefertigten Schriften zurück zu führen. Sogar einige Weinflecken befanden sich auf den Pergamenten nahe Hafen.
Ob alle Einwohner von Trinsic darüber glücklich sein würden, wenn jemand an ihren Türen und Zäunen einfach Pergamente festnagelte? Kreyo war´s einerlei. Zufrieden brachte er das letzte Pergament beim Eingang zum Blutbad an, gar nicht so einfach, bis der Nagel auch ordentlich im Sandstein steckte.


“Der Schatz ruft uns!“
Steht ganz oben und in roten Buchstaben auf der Pergament gemalt, bei dem am Blutbad könnte es aber auch schon etwas ganz anderes heißen, so schlampig ist die Schrift von Kaedo hier bereits gewesen. Darunter folgte ein Text in schwarz:

“Das Wetter ist uns wohl gesonnen und es ruft das Meer uns hinaus! Der Schatz wartet, aber wohl nicht mehr lange. So ist die Zeit des Wartens und des Trödelns vorbei – wir hoffen Schiffe und Führer sind gefunden worden.
Am 5ten Tage dieses Monats, treffen wir uns ein halbes Stundenglas nach der 19ten Tagesstunde an der Taverne und wollen anfangen, den Proviant und die Weiber auf das Schiff zu verladen, damit wir auch gut gerüstet sind für die lange Fahrt! (wer Blutwein will, sollte seinen Eigenen mitnehmen, der wird nicht geteilt)
Zur 20sten Stunde soll´s dann losgehen – Teufler und Ratten werden gemeinsam über die Meere segeln um den Schatz zu bergen. Ruhm, Reichtum, Macht erwartet uns – vielleicht aber auch der Tod!“


Ganz unten am Pergament scheint noch etwas hingekritzelt worden zu sein

Wer nicht mitkommt ist selber schuld und bekommt auch nichts vom Schatz.

Vielleicht sogar absichtlich, damit ihnen niemand das Pergament und Nagel um die Ohren schlagen konnte, hatten die beiden Brüder keinen Namen darunter geschrieben. Nur Kordan, dem von einem schmutzigem, kleinem Teuflerjungen die Botschaft persönlich überbracht wurde, liesen sie natürlich ihre Namen ausrichten.
_________________
Phelor! Wächter über die geheime Mitgliederliste der T.O.S.*

*so geheim, nur Phelor weiß was es ist
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
baKKa



Anmeldedatum: 14.03.2009
Beiträge: 48
Wohnort: NRW
Antworten mit Zitat
BeitragVerfasst am: 05.05.2010, 15:58     Titel:

Zitat:
http://forum.skariatain.at/viewtopic.php?t=16280

Der Hammer, gebunden in dieser Welt mit der Gabe der Spinnengöttin, zerschlug die Kniescheibe des Minotauren, ließ ihn grollend zu Boden sacken. Ein zweiter Schlag, zertrümmerte seinen Schädel, Viconia blickte zufrieden drein, während Afay'Ditana sich einen Spaß daraus machte dem blinden Zyklopen, nach und nach mit Pfeilen zu bespicken.
Kurz kehrte Ruhe in der Dunkelheit ein, die Feinde waren für den Moment geschlagen, als sich Schritte aus dem fernen Schwarz der gewaltigen Höhle näherte. 2 kleine tapsig, schlurfende Füße, wurden begleitet von mächtigen, doch sehr langsamen, dumpf wiederhallenden Schritten.
Der Blick fiel in die Dunkelheit, die Infravision der Drow ließ schnell einen ersten Eindruck gewinnen, als sich der Goblin, flankiert von 2 uralten Knochendämonen zur Schau stellte.
Er suchte Schätze und schnell kamen die zwei Parteien zum verhandeln. Ein lächerliches Kochrezept für die Bücherei zu Wind derer der Goblin als Bibliothekar angehörig war, für die Kontrolle über einen seiner Diener, das war der Wille der Ilharess.
Nach langem hin und her und etlichen vergeblichen Einschüchterungsversuchen des Goblins, erklärte sich jener bereit zu diesem Handel. Der Dämon schien sich der Macht Viconias zu beugen, ein mentales Band, geknüpft durch die ihr gegebene Gabe, sollte das Knochenwesen dauerhaft an ihr binden und für den Moment wirkte alles perfekt.
Der Goblin erhielt sein Pergament und taperte eiligst davon. Viconia hingegen holte eines der alchemistischen Erzeugnisse aus ihrer Tasche um ihren neuen Diener in eine Phiole zu sperren, als dieser, in der Flasche gefangen, sogleich auch schon begann das mentale Band zwischen den Beiden zu dominieren, indem er Anfing in ihrem Geiste herumzuspinnen um begleitet von dröhnenden Kopfschmerzen auf sie einzureden.

>> Ich sagte doch, ich diene dem Herrn von Wind, niemand anderem <<

Die Flasche zersprang und der Dämon verschwand samt den einzelnen Scherben im Nichts. Dieser Goblin hatte sie betrogen und der Dämon wagte es obendrein nicht nur sich ihr zu wiedersetzen, nein er griff sie auch noch an, sie, eine Ilharess.
Die Spuren des Goblin führten ins Leere, ob er sich der Magie bediente war unklar, doch für den Moment hatte er gesiegt.

In ihrem El’lar angekommen, machte sie sich sogleich auf einen Schrieb an den Ul’Faeruk d’ Rilauven aufzusetzen, der noch in der selben Nacht von einem Boten an der Sorcere überreicht wurde.


Vendui’ Ul’Faeruk d’ Rilauven,

mit diesen Worten erbitte ich, als Ilharess d’lil El’lar Zaut’tar, Zugriff auf sämtliche Werke der Sorcere, die sich mit dem Thema des Ortes „Wind“ sowie dem weltlichen und überweltlichen Thema der Dämonologie, insbesondere der Knochendämonen, beschäftigen.

Lloth tlu malla
Viconia Zaut’tar, Ilharess d’lil El’lar Zaut’tar


Langsam, grübelnd schritt Afay'Diltana die Straßen in Trinsic in richtung Nordtor entlang. Waren die Informationen die er mit seinem feinen Gehör trotz seines Intensiven Handelsgespräches in der Taverne von einem Nota'man gehört hatte wert sie der Ilharess zu überbringen? Sicherlich würde sie sich freuen. Zumal sie keine anhaltpunkte über den verbleib des kleinen Gol hatte, was Afay zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht wissen konnte. Schließlich war seine bestimmung eine andere! Doch im Netz der Spinnenkönigin gibt es keine Zufälle da jede Fliege irgendwann darin landet! So war er sich gewiss dass die Ilharess alles daran setzen würde ihre Interessen der Macht durchzusetzen und den Schandfleck den sie auf ihrem Namen trägt zu beseitigen! Die Teufelsrivvil würden schon dafür sorgen dass es allzu einfach werden würde an den Bibliothekar zu gelangen! Sicherlich waren seinem Volk das magische Wissen mehr wert als der lächerliche Goldschatz der zu erwerben war. Man müsste nur im richtigen moment zuschlagen...

Zurück in Rilauven kehrte er direkt in seine Gemächer zurück wo er seinem Wanre befehlt sofort ein schreiben an die werte Ilharess d’lil El’lar Zaut’tar aufzusetzen das sie umfassend unterrichten würde. Dann würd er weitere Randinformationen zusammentragen... Seiner stellung würde es nicht schaden. Vielleicht konnte er nutzen aus der Respeklosigkeit des kleinen grünen Gol ziehen...
_________________
mfG baKKa
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden ICQ-Nummer
Phelor
Staff


Anmeldedatum: 04.02.2009
Beiträge: 514
Antworten mit Zitat
BeitragVerfasst am: 06.05.2010, 09:03     Titel:

Irgendwo mitten auf dem Meer....
Die Sonne brannte heiß herab, ein kleines Fischerboot, eher schon eine Nussschale, wurde von den Wellen hin und her getrieben. Kaedo umklammerte mit letzter Kraft das leere Fass, in dem sich zuvor noch Blutwein befunden hatte. Aber jetzt hatte er alles geleert und wahrlich, er wusste nicht wo bei Sevilin er sich überhaupt befand. Das grelle Licht der unbarmherzigen Sonne lies seine Augen tränen und er schloss sie – wohl zum letzen Mal. Verschollen für immer... getrieben von der verzweifelten Gier nach dem Schatz........

Tags zuvor in Trinsic
Kreyo verfluchte im Geiste seinen undankbaren Bruder, der einfach mitsamt dem Weinvorrat und einem kleinen Fischerboot aufgebrochen war. Ohne ihn! OHNE IHN! Wie konnte er nur, warum hatte er nicht gewartet, mit Sicherheit würden sich viele mutige Teufler einfinden und gemeinsam würde man den Schatz bald heben.
Und wahrlich, als er an der Taverne ankam, warteten bereits einige – Kordan hatte Schiffe organisiert, sehr zur Freude von Kreyo und auch jemand, der den Weg kannte wurde gefunden. So brachen sie auf, drei mächtige Schiffe der Teufelsanbeter, die Abenteurer durchwegs schwer bewaffnet und bereit sich jeglicher Gefahr entgegen zu stellen. Die Spitzhacke hatte Kreyo bereits gezückt, während die Schiffe noch über die offene See regelrecht dahin schossen, angetrieben vom wilden Wind, der mit den Kindern Sevilins gemeinsam voran wollte, so schien es.
Die Segel blähten sich im Wind und die Stimmung an Bord war nicht schlecht, den auch der Blutwein floss und so konnte man sich die Zeit ein wenig vertreiben. An Bord des Schiffes, auf welchem Kreyo sich befand, erhob eine Teuflerin ihre Stimme und sang immer wieder ein paar Strophen von einem Lied – den Namen der Teuflerin kannte Kreyo nicht und würde ihn auch nie erfahren. Aber er konnte es fühlen, den Zusammenhalt der Kinder Sevilins, das Miteinander und die Abenteuerlust die sie trieb.

Doch oh weh, nicht lange waren sie auf der Insel – da sahen und erfuhren sie es auch schon. Betrogen hatte man sie, denn... kein Schatz mehr. Ein kleiner grüner Mann, der ihn angeblich an sich genommen hatte – ihren Schatz! Doch wo ein Wille da ein Weg und kein Teufler, der so schnell aufgab. So führte ihr Weg sie weiter und sie reisten durch ein Tor, dass der Schatzwächter ihnen öffnete, wohl dem Goblin hinter her - und somit auch dem Schatz.
Und noch ein Rückschlag für Kreyo, denn der Goblin nicht unbekannt, hatte noch eine Rechnung mit dem Teufler offen. Dabei hatte Kreyo damals wirklich unter dem Zauber einer Hexe gestanden, doch scheinbar verstand der Goblin nicht viel Spaß und so endete Kreyos Leben vor dem Eingang zur Höhle. Den Schatz hatte er nie berührt, nie gesehen und auch nie erfahren, ob er tatsächlich existierte.
Und so waren beide Brüder, getrieben von ihrem Verlangen nach Abenteuer, ihrer Gier nach dem Schatz, umgekommen – der Erfüllung ihrer Träume so nahe und doch unerreichbar.

_________________
Phelor! Wächter über die geheime Mitgliederliste der T.O.S.*

*so geheim, nur Phelor weiß was es ist
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Alle Zeiten sind GMT


 


Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.