Verfasst am: 23.04.2010, 12:29
Titel:
Während der Goblin seiner Arbeit nachging, veränderte sich die unterirdische Höhle zusehends. Wenn dort jemals etwas freundliches gewesen war, so wurde es nun von der Magie, derer Drei unterschiedliche Richtungen sich nun ausbreiteten, völlig überdeckt. Immer wieder drangen gequälte Rufe und Schreie jener nach oben, die gefoltert wurden, die verstümmelt und missbraucht wurden zu den abscheulichsten Experimenten.
Betrat man die Gänge, so fühlte man, wie die Erde unter einem erzitterte, Wesen krochen aus Löchern heraus und erschütterten die nähere Umgebung mit ihren Bewegungen. Fledermäuse stoben durch die Gänge, stürzten sich regelrecht auf alles und jeden, der einen Fuß in die Höhle setzte.
Untote sammelten sich um einige Gefängniszellen, gierig beäugten sie die dort Gefangenen und hofften darauf, dass das große Fressen bald beginnen würde. Niemals würden sie satt werden, niemals genug frisches Fleisch bekommen können. Ganze Horden von diesen Wesen, verlorenen Seelen, die geknechtet worden waren, schwärmten nun durch einen Teil der Höhlen.
An einer anderen Stelle – verrückt konnte man hier werden, blieb man zulange. Farbenprächtig waren die Wände und überall bewegten sich magische Wände. Doch berührte man sie, so schnell wurden aus den bunten, magischen Wänden, gierige Wesen aus der Albtraumwelt, die alles verschlangen, was sie ergreifen konnten. Filigrane Flügel, die sie schnell trugen und sie so zart wirken ließen, doch wehe, wehe dem der sie unterschätze, schon stürzen sie sich auf den Unachtsamen und zerfleischen ihn noch in der Luft. Alles nur eine Illusion um die hungrigen Mäuler zu verbergen die im Schatten lauerten.
Den vier Elementen wurde an anderen Plätzen gehuldigt. Mephiten flatterten durch die Luft, schleppten Gesteinsbrocken hier hin und dort hin, arbeiteten für die Herrin, die ihnen hier ein Zuhause gegeben hatte und sie züchtete, als wären sie Tiere. Doch wehe einem Fremden der sich näherte, die Mephiten verteidigen ihre Herrin und ihr zuhause und dort, nahe dem Feueraltar, ein Loch in dem Gestein und ein gieriger Wurm der seinen Kopf herausstrecke um zu verschlingen, was immer da daher kam.
Drei wahrlich mächtige Wesen hatten sich hier nun eingenistet – und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis ihr Schlupfloch entdeckt werden würde.
... derweilen in Trinsic....
Die beiden Brüder genossen ihren Aufenthalt in Trinsic. Wein, Weib und Speisen genossen sie im Überfluss. Wahrlich, diese Tage waren voller Erfüllung für die Beiden. Und doch, sie fühlten das drängen jetzt schon wieder – Schätze.. Schätze wollten sie heben, bergen... und all die Gefahren die damit verbunden waren. Ja, das war das wirklich Leben!
Wenn alles gut ging, würde bald alles vorbereitet sein, ob wohl schon ein Teufler gefunden worden war, der noch wusste, wo die Sandinsel im Meer lag?
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Phelor! Wächter über die geheime Mitgliederliste der T.O.S.*
*so geheim, nur Phelor weiß was es ist